Verlust der Privatspäre durch Foto-Upload? Die EXIF-Datei verrät wo Du Dich beim fotografieren aufgehalten hast! http://tinyurl.com/2vnd8en about 1 month ago
Der deutsch-schweizerische Spielfilm “Der grosse Kater” der Neuen Bioskop Film, der ab 28. Oktober 2010 in den deutschen Kinos läuft, wurde von der deutschen Film- und Medienbewertung mit dem Prädikat “besonders wertvoll” ausgezeichnet.
Filmplakat Der grosse Kater
Der mitreißende Film zwischen gelungener Politsatire und bewegendem Familiendrama beschwört wie in einer inneren Rückschau den entscheidenden Moment der politischen Karrier
e des Schweizer Bundespräsidenten, der gleichzeitig auch den familiären Krisenhöhepunkt in seinem Leben darstellt. Nun hat er sich zwischen der Staatspflicht und der Verantwortung für seinen sterbenskranken Sohn und das Leid seiner Frau (grandios: Marie Bäumer) zu entscheiden. Bruno Ganz füllt diese Paraderolle des charismatischen aber von Ambivalenzen zerrissenen Politikers mit einmaliger Größe und Authentizität aus. Ihm zur Seite stehen Ulrich Tukur, Edgar Selge, Justus von Dohnányi und Christiane Paul, die in ihren Parts als intrigante politische Widersacher im Reigen um den Staatsbesuch des spanischen Königspaares mit großer Spielfreude zu beeindrucken wissen. Die autobiografisch gefärbte Romanvorlage von Thomas Hürlimann wurde mit großer ausstatterischer Opulenz und eindringlicher Glaubwürdigkeit umgesetzt, sodass sich der Zuschauer, ähnlich wie die Hauptfigur, dem Strudel der Ereignisse nicht mehr zu entziehen vermag. Erste Wahl!
Aus der Begründung der Jury: “In unglaublich opulenten Bildern wird ein politisches Ränkespiel aufbereitet, das als Lehrstück über die Vermengung persönlicher mit staatlichen Interessen gelesen werden kann. Die Besetzung ist erstklassig, rund um den wieder einmal brillanten Bruno Ganz spielen Marie Bäumer, Ulrich Tukur und alle anderen ihre Rollen meisterhaft. Blicke, Mundwinkel, Bewegungen drücken innere Spannungen aus, geben den Figuren eine Tiefe, wie sie viele andere Gesellschaftskrimis oder -ränkespiele vermissen lassen. “
“DER GROSSE KATER ist beste Unterhaltung für klassisches Bürgertum und alle, die einen Blick hinter die Fassaden der Macht und in persönliche Schicksale werfen wollen… und bildet insgesamt bestes Unterhaltungskino auf höchstem Niveau, wie es selten – noch dazu bei einer TV-Koproduktion – zu finden ist.”
Filmszene: Christiane Paul, Justus von Dohnanyi und Bruno Ganz als Kater
Media Forum Europe heißt das neueste “Baby” von Corporate Publishing Guru Manfred Hasenbeck, Gründer von BurdaYukom und elf Jahre lang Präsident des Forum Corporate Publishing. Zusammen mit Jürgen Wagishauser vom Fachverband Medienproduktioner (f:mp) und dem CTVA Vorsitzenden und brain script Gründer Nikolai A. Behr formiert Hasenbeck derzeit den größten Dachverband für intergrierte Unternehmenskommunikation in Europa.
Das frisch gewählte MFE Präsidium Dr. Nikolai A. Behr, Manfred Hasenbeck und Jürgen Wagishauser
Am 21. Juli trafen sich führende Mediendienstleister und Kommunikatoren zur feierlichen Gründung in der Münchner Residenz. Ausgangspunkte für die Gründung des Dachverbands sind die weitreichenden Veränderungen in der Medienlandschaft: Die Palette der verfügbaren Kommunikationsinstrumente erweitert sich mit erhöhtem Tempo und die verschiedenen Medienformen wachsen immer mehr zusammen.
Dr. Nikolai A. Behr, Manfred Hasenbeck und Jürgen Wagishauser mit den Gründern bei der Abstimmung zur Satzung
Das Media Forum Europe bündelt als Dachverband zunächst mehr als 800 Unternehmen und ihre Kommunikationsvertreter unter einem gemeinsamen Interessensdach. Eine Erweiterung durch weitere Mitgliedsverbände aus den Bereichen Online- und Mobile-Communications ist in Kürze geplant. Es liegen auch Anfragen von Kommunikationsverbänden aus England, Frankreich, Italien, Slowenien und Russland vor. Aber Manfred Hasenbeck möchte alles in Ruhe angehen: “Es hat gibt keinen Sinn von Anfang an mit mehreren Sprachen zu starten. Mit Österreich, der Schweiz und Deutschalnd haben wir nun einen guten Anfang gemacht, jetzt gilt es erst einmal die richtigen Strukturen für ein künftiges Wachstum festzulegen. Das ist vornehmliche Aufgabe der kommenden Wochen.”
Neben dem Thema Aus- und Weiterbildung im Bereich konvergenter Medien und wird das Media Forum Europe gemeinsames Lobbying bei der Durchsetzung politischer Interessen und den Aufbau von Ausbildungsangeboten, Forschung und Lehre in neuen medialen Wissensfeldern betreiben.
Die Gründungsmitglieder des Media Forum Europe (MFE): Michael Höflich, Ferenc Papp, Dr. Andreas Siefke, Richard Lücke, Michael Kaschel, Stefan Postler, Manfred Hasenbeck, Lorenz Meyer-Kaupp, Dr. Matthias Kunert, Jürgen Wagishauser, Ralf Ansorge, Prof. Dr. Gero Himmelsbach, Jürgen Zimmermann, Prof. Dr. Dr. Castulus Kolo und Dr. Nikolai A. Behr.
Dem 23-köpfigen Gründerteam des Media Forum Europe gehören dementsprechend auch namhafte Vertreter von Mediendienstleistern, Kommunikationsverantwortlichen sowie Hochschulprofessoren mit den Schwerpunkten Unternehmenskommunikation und Marketing an. So wurden in den Vorstand des Media Forum Europe (MFE) Michael Kaschel (wdv Gesellschaft für Medien & Kommunikation), Dr. Andreas Siefke (Hoffmann und Campe Corporate Publishing), Ferenc Papp (mh medienberatung + management e.U.), Beat Schaller (Infel AG), Stefan Postler(Medienfabrik Gütersloh), Lorenz Meyer-Kaupp (Zumtobel Lighting), Richard Lücke (Deutsche Post AG) sowie Achim Beißwenger (CTVA Vorstand) gewählt. Als Kassenprüfer des Media Forum Europe ist CTVA Finanzvorstand Dr. Matthias Kunert gewählt.
Der neue Vorstand verstärkt sich für den Bereich Lehre und Forschung von Anfang an mit einem Expertenrat. Ihm gehören zunächst Prof. Dr. Gero Himmelsbach (Universität Bamberg /Kanzlei Romatka & Collegen), Prof. Dr. Uwe Jäger (Hochschule der Medien Stuttgart), Prof. Dr. Ivo Hajnal (Universität Innsbruck), Prof. Dr. Dr. Castulus Kolo (mhmk – Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation) sowie SAP Konzernmedien-Chef Jürgen Zimmermann an.
Das WM Halbfinale Deutschland gegen Spanien hat mit 31,1 Millionen Zuschauern alle Rekorde gebrochen.
Das traurige Aus der DFB-Kicker im Halbfinale gegen Spanien ist die meistgesehene TV-Sendung in der deutschen Geschichte. 31,10 Mio. sahen in der ARD zu. Noch nie zuvor haben mehr als 30 Mio. Zuschauer eine einzelne Sendung vor den Fernsehern angesehen. Der Marktanteil lag bei über 83 %. Bei der Jugend kam das Spiel sogar noch besser an: Bei den 14- bis 49-Jährige sahen 13,97 Millionen zu, das sind 86,1%.
Bisher lag der Rekord ebenfalls bei einem Fußballspiel: Das Halbfinale der WM in Deutschland 2006. Auch damals verloren die Deutschen. Immerhin 29,66 Millionen sahen das Aus gegen Italien im ZDF.
Ein Kommentar zu fehlbaren Computerprogrammen, übertriebener Prüderie und dem dünnhäutigen Pressesprecher – Daten-Gigant Google zeigt, wie aktuell und wichtig eine Werte- und Freiheits-Diskussion im Web 2.0 Zeitalter ist.
Angefangen hatte alles mit einem kritischen Bericht des Journalisten Richard Gutjahr über eine Künstlergruppe, die sich über das P o r n o -Verbot der Computerfirma Apple lustig macht. (Apple erlaubt z.B. keine App, in der nackte Haut abgebildet werden darf – siehe z.B. auch http://www.golem.de/1002/73324.html). Der Bericht auf der Blog-Seite gutjahr.biz zeigte keinerlei S e x – Szenen oder gar anzügliche Bilder. „Der Inhalt ist so harmlos, dass selbst das öffentlich-rechtliche Fernsehen den begleitenden Beitrag im Nachmittagsprogramm ausstrahlte,“ so Richard Gutjahr.
Das Ultimatum: Änderung oder Sperrung
Doch kurz nach Erscheinen des Blogbeitrags erhält der Journalist Gutjahr eine Mail von Google: „Sie haben drei Werktage Zeit, gutjahr.biz zu ändern“ Bei einem weiteren Verstoß gegen die Google Regeln“, so droht Google in der Mail, müsse „Ihr Konto…“ gesperrt werden.
Der Journalist hatte nach Meinung der Google Suchmaschinen offensichtlich seinen Blog, auf dem er Googles AdSense-Werbesystem installiert hat, mit „nicht jugendfreiem Content“ bzw. „freizügigen Texten“ versehen.
Richard Gutjahr hat daraufhin in seinem Blog über die Reaktion von Google auf seinen Bericht zur Zensur bei Apple berichtet. Die Bemängelung dieses Berichts durch Google und die ultimative Aufforderung den Text zu ändern, hat er in seinem Blog ebenfalls als Zensur bezeichnet – und schon schrillten in Hamburg die Alarmglocken…
Google-Unwort: Zensur
Ein Google Sprecher korrigierte Gutjahr telefonisch und stellte für Google fest: „Keine Zensur“, sondern eben nur die Aufforderung, sich an die „Spielregeln“ zu halten. Und wer AdSense benutzt, hat irgendwo einen Link angeklickt, dass er die AGBs alle gelesen und akzeptiert hat (Mal ehrlich, wer von Euch liest all das Kleingedruckte?).
Aber selbst, wenn man sich die Mühe macht und alle AGBs liest, muss man sich doch wundern: Bereits die Darstellung „nackter Körper“ fällt für Google unter „nicht jugendfreier Inhalt“. Ebenfalls nicht jugendfrei sind „unangemessene Ausdrücke“. Aber was ist unangemessen? Entscheidet das US-Unternehmen Google, was in Deutschland „unangemessen“ ist? Und was genau ist Zensur? Für Euch, für mich, für Google?
Der Algorithmus entscheidet heute über Unangemessenheit (und Zensur). Und morgen?
Die erste Definition von Zensur, die man findet, wenn man Google selbst bemüht:
„Zensur (censura) ist ein politisches Verfahren, um durch Massenmedien oder im persönlichen Informationsverkehr (etwa per Briefpost) vermittelte Inhalte zu kontrollieren, unerwünschte beziehungsweise Gesetzen zuwiderlaufende Inhalte zu unterdrücken (…)“ (Wikipedia)
Das deutsche Zensur-Museum schreibt auf seiner Seite: „Eine genaue Definition des Begriffes “Zensur” fällt insofern schwer, da Juristen etwas anderes darunter verstehen als etwa Soziologen. Für die Betroffenen, deren Werke zensiert oder verboten werden, stellen die Eingriffe fast immer Zensurakte dar.“
Die Seite Lexexakt verweist auf den Einfluss von Quasi-Monopolist Google: „Suchmaschinen wie Google haben als Fast-Monopolist einen großen Einfluss auf das Surfverhalten der Nutzer und die Macht, Ergebnisse zu unterdrücken (sog. weiße Zensur).“
Also was macht Google bei AdSense und im o.g. Fall? Man kontrolliert vermittelte Inhalte und unterdrückt unerwünschte Inhalte. Aber Zensur darf man das nicht nennen? Nein, nicht bei Google, denn dann schwillt dem Google-Sprecher der Kamm.
Nun, die Teilnahme am AdSense-Werbeprogramm von Google ist freiwillig und wer mitmacht, muss sich auch an die Regeln halten – ob die nun immer sinnvoll sind oder auch nicht.
Aber wo ist die Grenze? Was ist, wenn Google jemandem demnächst vorschreiben möchte, wie der Inhalt auszusehen hat, der auf der Website steht? Oder nur noch Webseiten gelistet werden, die keine Menschen am Strand oder gar Schwimmerinnen im Bikini zeigen? Wo beginnt wirklich Zensur?
So, wie sich Apple der Diskussion um die Zulassungsquerelen bei Apps stellen muss, sollte sich auch Google der Diskussion um die Kontrolle der Inhalte stellen und der Frage, ob all das wirklich ausschließlich maschinell betrieben werden kann, oder ob am Ende nicht doch Menschen mit Herz und Verstand darüber entscheiden sollten, was erlaubt und was nicht erlaubt sein kann und darf.
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Damit sich jeder selbst ein Bild zum Kommunikationsmanagement von Google machen kann, sind hier die die Original-Texte und Tweets zitiert:
2. Juli, 06:34 Twitter-Tweet brainscript: Krasser Angriff auf Pressefreiheit: #Google will Journalisten-Blog sperren, der über #Apple Zensur schreibt!! #gutjahr http://bit.ly/bQXj7V
2. Juli, 10:47 Twitter-Tweet frischkopp: Lieber Herr Behr – wirklich erschreckend welche Aussagen Sie als Journalist treffen – ohne Hintergundwissen oder Ahnung von der Sache!
2. Juli, 10:47 Twitter-Tweet frischkopp: Woher nehmen Sie das, dass wir ein Blog sperren wollen? Wie kommen Sie dazu von einem Angriff auf die Pressefreiheit zu sprechen? Ohne Worte
5. Juli, 16:23 – E-Mail per Xing:
Lieber Hr. Keuchel,
nun versuche ich es per Xing, da ich Ihnen per Twitter nicht antworten kann: Das Ihnen als Pressesprecher mein Tweet nicht gefallen darf, ist verständlich.
Aber das ist Ihr Google-Dilemma: menschliche Äußerungen werden maschinell und damit oft falsch bewertet. Hier noch mit relativ harmlosen Folgen. Aber wie geht die Entwicklung weiter?
Darf ein Journalist nicht über bestimmte Themen berichten, ohne Ihr Einverständnis? Schmeissen Sie mich nun aus Google, weil ich einen kritischen Tweet schreibe? Kommen Kritiker, die ihr Haus nicht in Google-View abgelichtet sehen wollen (wie ich auch!!!) auf den Index?
Ihre Prozesse sind das Problem, nicht die Verwendung des Wortes Porno in einem journalistischen Text! Deutschland ist gut gefahren mit einer unabhängigen Presse und mit den Errungenschaften der Meinungsfreiheit in den letzten 55 Jahren. Im Mutterland Ihres Unternehmens ist das nicht immer ganz so gewesen.
Leider agiert Google häufig an den Ängsten und den Befindlichkeiten der Bevölkerung vorbei, vor allem im Licht der Datenschutzdiskussion der letzten Wochen. Und mit dieser Meinung bin ich nicht alleine.
Der Abbruch oder die Androhung des Abruchs von Dienstleistungen oder Geschäftsbeziehungen per Maschine, aufgrund einer öffentlichen Meinungsäußerung (= Blog von R. Gutjahr) ist und bleibt für mich ein nicht akzeptabler Eingriff in die Meinungsfreiheit und in diesem Falle in die Pressefreiheit. (Vor allem da die Initative von Ihrem Unternehmen ausging)!
Google ist ein sicherlich faszinierendes Unternehmen mit tollen Services. Leider ist die Kommunikation mit den teilweise besorgten und sich bedroht fühlenden Bürgern und Usern nicht von der gleichen Qualität und Sensibilität wie viele ihrer Produkte. Ich bin mir sicher, Sie arbeiten daran.
es geht in diesem Fall nicht darum, ob ich Pressesprecher bin. Sie bezeichnen sich als Journalist und schreiben: Krasser Angriff auf Pressefreiheit: #Google will Journalisten-Blog sperren, der über #Apple Zensur schreibt!! #gutjahr http://bit.ly/bQXj7V Bitte belegen Sie Ihre Aussage. - Wie handelt es sich hier um einen Angriff von Google auf die Pressefreiheit? - Welchen Blog wollen wir angeblich sperren?
Entweder ist es mit Ihrer journalistischen Ausbildung nicht weit her oder aber Sie verbreiten bewusst falsche Dinge (aus was für Gründen auch immer).
Zu den Fakten: Herr Gutjahr nimmt am AdSense Werbeprogramm teil. Er erhält Geld von Google für jeden Klick, den Besucher seines Blogs auf die Anzeigen tätigen. Als sich Herr Gutjahr für das AdSense Programm angemeldet hat, hat er sich – wie viele hundertausende anderer AdSense Teilnehmer auch – verpflichtet, sich an die Nutzungsbedingungen von AdSense zu halten. Die regeln klar und deutlich die Verwendung “nicht jugendfreier” Sprache. Übrigens ähnlich, wie auch der Bayerische Rundfunk (für den Herr Gutjahr arbeitet) Richtlinien hat, an die sich Journalisten halten müssen.
Herr Gutjahr hat gleich mehrere Optionen:
- Die Anzeigen von dem entsprechenden Blogpost nehmen
- Die anstössigen Worte entfernen
- nicht mehr am AdSense Programm teilnehmen
Wenn Sie sich die Kommentare unter dem Blogpost von Herrn Gutjahr durchlesen und insbesondere den letzen Hinweis von Herrn Gutjahr selbst, dass es falsch von ihm war hier von Zensur zu sprechen, sollte Ihnen das einleuchten.
Ansonsten würde ich Sie bitten, mir zu sagen wo hier ein Angriff auf die Pressefreiheit stattfindet. Woher nehmen Sie, dass wir den Blog von Herrn Gutjahr sperren wollen???
Was sind das für Aussagen von einem angeblichen Journalisten????
Ihre weiteren Vermutungen, wir würden Sie nun aus dem Index nehmen, weil Sie Google kritisch gegenüber stehen etc. zeigen leider deutlich, dass es wahrscheinlich keinen Sinn hat, überhaupt Zeit damit zu verschwenden, Ihnen diese Dinge erklären zu wollen.
Mit Gruß,
Stefan Keuchel
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P.S. Die Kommentare auf dem Blogpost (http://gutjahr.biz/blog/2010/07/google-frist/) von Herrn Gutjahr, auf die sich der Google-Sprecher in der o.g. Mail bezieht, sind in der Tat sehr lesenswert! Aber anders als er impliziert, halten die Kommentatoren in der Mehrheit – wie der Autor dieses Beitrags – die Aktion von Google für eine Form von Zensur oder zumindest für sehr problematisch!
Ich freue mich auf eine angeregte Diskussion zu dem Thema.
3D Kino ist auf dem Vormarsch – Chance und Herausforderung für die bayerische Filmwirtschaft!
Am 28. Juni lud die CSU Fraktion des Bayerischen Landtags in die Black Box im Gasteig um über die 3D und die Zukunft des Kinos zu diskutieren. Eberhard Sinner, medienpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion moderierte vor rund 200 Gästen eine bunte Runde mit Experten aus der heimischen Filmbranche: Neben Staatsminister Siegfried Schneider, Cluster-Managerin Barbara Schardt, Constantin Chef Martin Moszkowicz, dem Leiter des ARRI-Kinos Regisseuer Peter Sehr waren Michael Coldewey von Trixter, Josef Kluger von KUK und Thomas Menne von Walt Disney auf dem Podium.
Eines wurde von den Diskutanten immer wieder bestätigt: Durch die neue digitale Kinotechnik – nicht nur duchr 3 D – wird das Kino immer mehr zum zentralen Eventort: Ob die Übertragung von einer Oper, einem Rockkonzert, einem Fussballspiel oder der Kinofilm – alles kann nun in einem Saal stattfinden und dazu noch Live. Möglich macht es die digitale Übertragung durch die Satelliten. Auch in entlegenen Gegenden, in denen es noch nicht einmal DSL gibt, können so attraktive Event-Kino entstehen. Der “Bottleneck” dabei, so Martin Moskowicz ist der Investitionsstau in den Kinos. In Deutschland ist es deshalb nur möglich jeweils einen 3D Film gleichzeitig an den Start zu bringen. Interessant: nur 20.000 zusätzliche Zuschauer pro Kino finanzieren die Mehraufwendungen für die Einführung der digitalen Projektionstechnik. Das große Aufrüsten der Kinosäale geht aber trotz zwischenzeitlicher Förderung durch die FFF nur langsam voran. Der Grund: Die notwenigen Chips zur Herstellung digitaler Projektoren sind bis ins Frühjahr 2011 hinein ausverkauft.
Michael Coldewey von Trixter bemängelte den brain drain der Effekte-Spezialisten, die teuer ausgebildeten Mitarbeiter aus Bayern wandern mittlerweile nach Kalifornien oder Japan ab, da dort die Animationsbranche massiv mit Subventionen gestützt wird. So wird auch die Constantin Produktion “Die drei Musketiere” in Kanada und nicht in Bayern digital mit Effekten bearbeitet. Es ist schlicht billiger.
Die Leiterin der Bayerischen Forschungsstiftung regte aus dem Publikum an, dass Entwickler und Studios die in der Forschung tätig seien, bei der Forschungsstiftung Gelder beantragen sollten.
Wie wird die weitere Entwicklung aussehen? Die Kosten für 3D Produktion werden sinken und auch an der Kinokasse werden die bisherigen Ticketpreise für 3D nicht haltbar sein.
3D-Zukunft des Kinos? Filmfest-Diskussion der CSU. Peter Sehr, Thomas Menne, Staatsminister Siegfried Schneider, Barbara Schardt, Eberhard Sinner, Martin Moszkowicz, Michael Coldewey, Josef Kluger.
Künftig werden auch viele 2D gedrehte Filme in 3D gewandelt. Dabei muss jedes Bild einzeln bearbeitet werden, Michael Coldewey rechnet vor, dass das pro Film zwischen drei und fünf Monaten dauert. Die Herausforderung für die Produzenten sind bei 3 D vielschichtig betonte wiederum Martin Moszkowicz: Da nicht alle Zuschauer auch 3D Endgeräte haben, müssen die Filme auch in 2D noch funktionieren. Das erfordere schon bei der Filmplanung viel Phantasie.
Und auch bei guter Vorbereitung muss man feststellen, dass der 3D-Dreh anders läuft, als bei 2D: Bei sich prügelnden Stuntmen sieht in 3D leider, wenn sie knapp aneinander vorbeischlagen. Die Lösung zeigte einmal mehr James Cameron: der hat extra sogenannte Fullcontact-Stuntmen aus Hong Kong eingefliegen lassen, um bei Avatar realistische Kampfszenen darzustellen. Die Anzahl der Einstellungen, die pro Tag gedreht werden können sinkt dramatisch durch die neue Technik. Konnten bislang pro Tag ca. 25-30 Einstellungen abgedreht werden, schafft man bei 3D nur noch knapp 15. Durch 3 D ensteht auch ein neuer Beruf, der des Stereographers. Er sort schon am Set für die Einhaltung der notwendigen 3D Effekte.
ARRI aus München ist mit der Alexa Kamera ebenfalls ganz auf 3D eingestellt. Diese neue elektronische Kamera kann besonders gut mit einem zweiten Modell kombiniert und so für 3D Drehs eingesetz werden.
Bei der Endgeräten haben die Hersteller Sony, Panasonic und Samsung die 3D Entwicklung starkt vorangestrieben. Sie erwarten für den 3D-TV Markt im Jahr 2011 ein Marktvolumen von 16 Mrd. US-Dollar.
Und auch die Schauspieler müssen sich umstellen: Sie müssen künftig viel besser sein. Man kann bei 3D nicht mehr so einfach schlechte Bilder aus den Szenen herausschneiden, wie bei 2D. “Die Performance eine Schauspieler wird wieder wichtiger werden!”, so Michael Coldewey von Trixter.
Erfolgreiche Veranstaltungsreihe präsentiert sich dieses Mal in neuem Gewand.
Nach dem erfolgreichen Auftakt der Audiovisual Media Days in den Jahren 2008 und 2009 findet die AMD10 nun zum dritten Mal statt. Aufgrund des starken Zuwachses an Teilnehmern von über 100 Prozent gegenüber dem Vorjahr haben sich die Audiovisual Media Days inzwischen zu einer wichtigen Informations- und Branchen-Konferenz für Corporate Video und Bewegtbild im deutschsprachigen Raum entwickelt.
DIE THEMEN (AUSZUG)
Bewegtbild-Strategien 2010: Worauf setzen die renommierten TV-Sender, worauf die großen Markenanbieter?
Was sind wesentliche Erfolgsfaktoren bei der Integration von Online-Video im Medienmix?
IPTV vs. Web TV: welche Bewegtbild-Technologien, -Formate und -Vermarkter etablieren sich?
Was werden die Innovationen der Markttreiber Apple, Google/YouTube, Microsoft und Telekom bieten ― und wie werden sich in Zukunft ARD und ZDF, RTL, ProSiebenSat.1 & Co. gegen die vielen kleinen Anbieter behaupten können?
UNTERNEHMEN
Social Media: Wie gestalte ich Markenführung 2.0 in sozialen und zunehmend mobilen Netzwerken und
Video Communities?
Bewegbild-Kommunikation aus sicht des Neuromarketings
Corporate Web Video und Corporate Web TV: Best practice 2.0 – erfolgreiche Praxisbeispiele aus Unternehmens-kommunikation, Marketing und PR
Welche Möglichkeiten ergeben sich durch die Verschmelzung von Animationen/3D, Serious Games und Realbildfür die Kommunikations-Branche?
Neue Videotechnologien: welche Chancen und Herausforderungen bieten das Echtzeit Web, Video SEO, interaktive Surface Tags sowie neue Video-Standards und Video-Distributionsverfahren?
Neue Rechte, neue Werbeformen – wie kann Branded Entertainment und Product Placement effektiv genutzt werden?
MEDIEN
Cash Cows and poor Dogs: Was sind die Bewegtbild-Geschäftsmodelle 2010/11 der klassischen Fernsehsender und Verlage?
Neue Formate für neue Generationen? Webserien bzw. Webisoaps – und was die Generation Digital Natives sonst noch liebt
Fakten Crossmedia: Case Studies, Leistungswerte und wie der Audience-Flow durch die Vernetzung von linearem Fernsehen und Video on Demand optimiert werden kann
Bewegtbild-Werbung in Deutschland: 2008/12 Mio. Euro, 2009/35 Mio. Euro – und in 2010/100 Mio. Euro? Spannungsfeld Targeting, Monetarisierung und Vermarktung; Payment-Modelle und die Frage, was kommt nach Pre-Roll?
Bewegtbild-Markt global: dienen Hulu, iTunes & Co. als Blaupause? Welche internationalen Entwicklungen und Trends haben Einfluss auf die deutsche Medienlandschaft?
Mitglieder der Corporate TV Association (CTVA) e.V. erhalten einen Rabatt auf die Teilnahmegebühr.
Der Polizeiruf 110 mit dem Titel Zapfenstreich lockte am Muttertag viele Zuschauer vor den Fernseher. Im Ersten lief um 20:15 Uhr der letzte Krimi mit Stefanie Stappenbeck als Hauptkommissarin Uli Stieger. Der Film mit dem Titel “Zapfenstreich” verzeichnete im Schnitt 6,71 Millionen Zuschauer und starke 19,2 Prozent. (Quelle: Quotenmeter)
Durften nur einmal ran: Duo Stefanie Stappenbeck und Lars Eidinger
Hauptkommissarin Uli Steiger (Stefanie Stappenbeck) ermittelt bei der Bundeswehr.
Aktuelle Thematik im Muttertagskrimi im Ersten: Erniedrigende Rituale bei der Bundeswehr. Stefanie Stappenbecks letzter Fall als Hauptkommissarin Steiger
Am kommenden Sonntag, 9. Mai präsentierte der Bayerische Rundfunk um 20:15 Uhr im Ersten (ARD) eine neue Folge der Krimireihe Polizeiruf 110. Erneut geht es um das Thema Bundeswehr. Eine junge Soldatin, gerade in Vorbereitung auf einen schwierigen Auslandseinsatz, wird ermordet. Kommissarin Steiger, beeindruckend dargestellt von Stefanie Stappenbeck, muss wieder bei der Bundeswehr, bei der sie selbst zuvor Dienst geleistet hat, ermitteln.
Ihr zur Seite steht der neue Kollege Reiter, der fast alle Formalitäten im Dienst konsequent ignoriert. Die Ermittlungen beim Bund gestalten sich schwierig, Uli Steiger gerät an ihre Grenzen. Was wird ihr verheimlicht? Weder der knallharte Ausbilder, Hauptfeldwebel Melzer (gespielt von Alexander Held), noch die anderen Soldatinnen kooperieren mit Kommissarin Steiger.
Christoph Stark inszenierte ” Zapfenstreich ” unter der Redaktion von Dr. Cornelia Ackers für die brain script-Beteiligung Neue Bioskop Television GmbH im Herbst 2009 in München und Oberbayern. Das Buch schrieben Mario Giordano und Andreas Schlüter. Die Kamera führte Hans Fromm.
Neben Stefannie Stappenbeck spielen Lars Eidinger, Emily Cox, Stephanie Schönfeld, Annette Strasser, Nicolas Reinke, Eralp Uzun, Emilia Stark, Daniela Schulz, Beatrix Doderer, Claudia Grottke, Paul Faßnacht, Sigi Zimmerschied, Gabriel Raab und Christina Pillmann.
Erniedrigende Rituale bei der Bundeswehr, Kommissarin Steiger ist besorgt
Polizeiruf 110 – Zapfenstreich, Sonntag, 9. Mai 2010, 20:15 Uhr, Das Erste (ARD).
Bayerischer Rundfunk: Ulrich Wilhelm zum neuen Intendanten gewählt
Der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks hat am 6. Mai Ulrich Wilhelm, den Sprecher der Bundesregierung, zum Nachfolger von BR-Intendant Dr. Thomas Gruber gewählt. Wilhelm tritt sein Amt am 1. Februar 2011 an. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre.
BR Intendant Thomas Gruber freut sich auf Nachfolger Ulrich Wilhelm. Foto: BR
Der 48 Jahre alte Münchner bedankte sich beim BR-Rundfunkrat für den “überwältigenden Vertrauensbeweis” und kündigte an, sein Amt als Sprecher von Angela Merkel bereits im Sommer vorzeitig aufzugeben. Er möchte einen “angemessenen Abstand” zum Beginn seiner neuen Tätigkeit haben und sich auch gründlich darauf vorbereiten. Der BR ist für Ulrich kein Neuland, der gelernte Journalist und Volljurist, arbeitete bis 1990 für die Chefredaktion des Bayerischen Fernsehens.
1991 ging Ulrich Wilhelm zunächst ins Bayerische Staatsministerium des Innern, ab 1993 wechselte er dann in die Bayerischen Staatskanzlei. Von 1999 bis Ende 2003 war Wilhelm Pressesprecher der Bayerischen Staatsregierung und von Ministerpräsidenten Stoiber. Anschließend leitete er als Amtschef das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Seit November 2005 ist Ulrich Wilhelm Regierungssprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin.
Nach seiner Wahl betonte der 48-Jährige, er sehe den Bayerischen Rundfunk “sehr gut aufgestellt”. Er werde sich “mit ganzer Kraft, Leidenschaft und aller Professionalität, die ich aufbringen kann, einbringen.” Dazu gehöre auch, im öffentlich-rechtlichen Rundfunk das Prinzip der Staatsferne zu schützen. Dies werde von ihm als Intendanten künftig “verkörpert, geschützt und bewältigt”, so Ulrich Wilhelm.