Werbung gerade in Krisenzeiten

By 2009/11/25Medien, Wirtschaft

Das EHI Retail Institute stellte gestern den aktuellen Marketingmonitor 2009 – 2012 vor. Demnach stiegen die Ausgaben für Marketingmaßnahmen innerhalb des letzten Jahres und umfassen nun zwischen 0,8 und 6,5 Prozent des Bruttoumsatz der einzelnen Unternehmen.

Die Investition in Markenkapital und die verstärkten Werbemaßnahmen dienen der Sicherung der Marktanteile. Zwischen den verschiedenen Branchen gibt es dennoch große Unterschiede zu vermelden: während die Lebensmittelindustrie nur rund 1,5 Prozent investiert, gibt beispielsweise die Modebranche 4 Prozent des Bruttoumsatzes für Marketing aus. 65 Prozent aller befragten Händler gaben weiterhin an, dass sie mit weiteren Erhöhungen der Werbebudgets rechnen.

Der Marketingmonitor erkennt eine Veränderung in der Art des Marketing. „In der Handelskommunikation stehen die Zeichen auf Veränderung. Neben den wirtschaftlichen Herausforderungen sind es strukturelle Veränderungen in der Medienlandschaft, die dem Marketing im Handel eine neue Dynamik verleihen,“ so Marlene Lohmann, Leiterin Forschungsbereich Marketing beim EHI. Durch die zunehmende Bedeutung der digtalen Medien, verschieben sich die Maßnahmen von Gießkannenwerbung zu Direktmarketing. Diese personalisierte und schnellere Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden wird an Bedeutung stetig zunehmen. Bisher liegt der Augenmerk mit 65 Prozent des Gedsamtetats allerdings immer noch auf klassischen Print-Medien wie Flyer, Magazine, Kataloge und Anzeigen.

Link:

EHI Retail Institute – Marketingmonitor

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