Privatsphäre im Internet eine Frage der Generation

Jugendliche geben private Daten ohne Bedenken im Internet preis. Je älter der Internetnutzer, desto besser schützt er die eigene Privatsphäre. Diese Vorurteile halten sich hartnäckig. Das amerikanische Forschungszentrum Pew Internet & American Life Project widerlegt diese Thesen in einer neu vorgestellten Studie. Demnach schützen Digital Natives im Alter von 18 bis 24 Jahren (also Menschen, die zu einer Zeit aufgewachsen sind, als es Technologien wie Internet, Smartphones und MP3-Player bereits gab) ihre Daten besser als Digital Immigrants (Menschen, die diese Technologien erst im Erwachsenenalter kennen gelernt haben). Auch wenn junge Menschen tendenziell mehr Daten von sich angeben, so achten sie verstärkt darauf, wer Zugriff auf eben diese hat. Immerhin 66 Prozent der befragten Jugendlichen gab an, dass ihre privaten Seiten nur beschränkt sichtbar seien. Nur sechs Prozent geben ihren vollständigen Namen an. Von den erwachsenen Internetnutzern schränken lediglich 60 Prozent die Veröffentlichung ein.

Befragte aller Altersgruppen gaben an, wie wichtig es ihnen ist, dass sie die Möglichkeit für die Einschränkung der Datensichtbarkeit haben. Soziale Netzwerke, die diese Funktion nicht anbieten, werden gemieden.

Links:

Studie des Pew Internet & American Life Projects

Artikel auf Wired.com

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