Krise: Werbung gibt langsam den Löffel ab

By 2009/07/24Medien, Wirtschaft

Die weltweiten Summen, die für Werbemaßnahmen in den Medien Zeitung und Zeitschrift sowie TV und Radio, ausgegeben wurden, sind im ersten Quartal deutlich gesunken. 7,2% weniger Ausgaben wurden im Vergleich zum Vorjahr, laut dem vom Medien- und Marktforschungsunternehmen Nielsen veröffentlichten Global AdView Pulse-Bericht, bereitgestellt.
Am stärksten von der Krise sind demnach die europäischen Märkte betroffen. Spanien verzeichnet 28,2% Prozent Einsparungen, Irland 21,2%, Italien 19,1% und Großbritannien 14,7% Einbußen. Betrachtet man Europa als Ganzes so fielen die Werbeausgaben um 8,7%. Nordamerika verliert 12,7% an Werbebudgets, die Region Asia-Pazifik jedoch lediglich 2,3%.
Das Medium mit dem stärksten Rückgang ist das der Zeitschriften: 17,4% weniger Ausgaben als im Vorjahr. Zeitungen verlieren 9,1%, TV 4,7% und das Radio 2,5%.
„Die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise sind in den aktuellsten Zahlen zum Werbemarkt deutlich erkennbar, insbesondere in Nordamerika und Europa, wo fast alle der von uns beobachteten Märkte ein negatives Wachstum verzeichneten,“ so Ben van der Werf, GlobalAd Geschäftsführer.

Links:

Global AdView Pulse-Bericht von Nielsen

Fachartikel auf Absatzwirtschaft.de

Fachartikel auf Horizont.Net

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