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	<title>Nikolai A. Behr - Medienblog &#187; Vertrauen</title>
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	<description>brain script - Corporate TV Production &#38; Consulting</description>
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		<title>Facebook: Missachtung jeglicher Privatsphäre</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 09:33:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Immer wieder schlagen Datenschützer Alarm, wenn es um die Sicherheit der Daten in sozialen Netzwerken geht. Nun  sorgt ein angebliches Interview mit einer anonymen Facebook-Mitarbeiterin für neuen Wirbel. Demnach wird die Privatsphäre der Nutzer massiv missachtet.</p>
<p>Das Interview, das von dem Onlinemagazin The Rumpus geführt wurde, wurde nicht von Facebook autorisiert. Dennoch besteht die Redaktion auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder schlagen Datenschützer Alarm, wenn es um die Sicherheit der Daten in sozialen Netzwerken geht. Nun  sorgt ein angebliches Interview mit einer anonymen Facebook-Mitarbeiterin für neuen Wirbel. Demnach wird die Privatsphäre der Nutzer massiv missachtet.</p>
<p>Das Interview, das von dem Onlinemagazin <em>The Rumpus</em> geführt wurde, wurde nicht von Facebook autorisiert. Dennoch besteht die Redaktion auf die Echtheit des Gesprächs mit der Facebook-Angestellten. So sollen die Mitarbeiter des sozialen Netzwerks ein Master-Passwort haben, mit denen sie in jedes beliebige Nutzerprofil klicken und schauen können. Dies war jedoch in vielen Fällen nicht nötig, da die gespeicherten Daten in einer Datenbank gesammelt werden. Diese Datenbank konnte angesehen und durchsucht werden, ohne dass die Mitarbeiter sich in das entsprechende Profil einloggen mussten.</p>
<p>Dass Facebook speichert, wann sich welcher User wo anmeldet, ist hinklänglich bekannt. Laut der anonymen Quelle wird jedoch sehr viel mehr registriert und gespeichert: so soll Facebook Daten sammeln, auf welche Profile von dem Nutzer geklickt wurden und wie oft; welche Fotos angesehen wurden und welche Nachrichten auf den so genannten Walls hinterlassen werden. Auch verschickte und empfangene Nachrichten werden gespeichert, unabhängig davon ob sie gelöscht wurden oder noch in dem Postfach abgespeichert sind.</p>
<p>Das Abspeichern der meist besuchten Profile ist bereits bei der Suchfunktion zu erkennen: statt eine alphabetische Liste der Freunde, die für die Suche in Frage kommen, werden zunächst die genannt, mit der der Facebook-Nutzer die meiste Interaktion hat. <em>„How do you think we know who your best friends are? But that’s public knowledge; we’ve explicitly stated that we record that. If you look in your type-ahead search, and you press “A,” or just one letter, a list of your best friends shows up. It’s no longer organized alphabetically, but by the person you interact with most, your “best friends,” or at least those whom we have concluded you are best friends with.“</em></p>
<p>Auf die Frage, was mit den Fotos geschieht, die von den Nutzern hochgeladen werden, antwortet die Facebook-Mitarbeiterin, dass das Original zwar nicht gespeichert werde, aber sechs verschiedene Versionen in verschiedenen Größen und Auflösungen.</p>
<p>Im Dezember 2009 hatte Facebook seine Privatsphäre-Einstellungen geändert. Nun kann man von jedem Nutzer Namen, das Profilbild, Geschlecht, Wohnort, Fan-Seiten, Netzwerke und Facebook-Kontakte sehen, sofern er die Einstellung nicht aktiv ändert. Bei der Tech-Gala zur Verleihung der <em>Crunchies Awards</em> sagte Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook, dass die verringerte Privatsphäre ein gesellschaftlicher Trend sei. <em>&#8220;Menschen sind einverstanden damit, Informationen über sich mit anderen zu teilen und werden immer offener zu immer mehr Menschen. Die sozialen Normen hier haben sich in der Zeit entwickelt.&#8221;</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Links:</span></p>
<p><a title="The Rumpus" href="http://therumpus.net/2010/01/conversations-about-the-internet-5-anonymous-facebook-employee/?full=yes">The Rumpus</a></p>
<p><a title="Artikel auf TechCrunch.com" href="http://www.techcrunch.com/2010/01/11/rumpus-facebook-privacy/">Artikel auf TechCrunch.com</a></p>
<p><a title="Artikel des Spiegel" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,671083,00.html">Artikel des Spiegel</a></p>
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		<title>Digitaler Missbrauch bei Jugendlichen</title>
		<link>http://www.nabehr.de/2009/12/04/digitaler-missbrauch-bei-jugendlichen/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 09:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Immer mehr Jugendliche werden Opfer von digitalem Missbrauch oder Cyber-Mobbing. Wie eine aktuelle Studie des Nachrichtendiensts Associated Press und des Musiksenders MTV herausfand, wurden rund die Hälfte der befragten amerikanischen Jugendlichen bereits online von Gleichaltrigen belästigt. In Deutschland dürfte die Zahl ähnlich sein.</p>
<p>Befragt wurde die Generation der 14- bis 24-Jährigen. Von ihnen gaben 50 Prozent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Jugendliche werden Opfer von digitalem Missbrauch oder Cyber-Mobbing. Wie eine aktuelle Studie des Nachrichtendiensts Associated Press und des Musiksenders MTV herausfand, wurden rund die Hälfte der befragten amerikanischen Jugendlichen bereits online von Gleichaltrigen belästigt. In Deutschland dürfte die Zahl ähnlich sein.</p>
<p>Befragt wurde die Generation der 14- bis 24-Jährigen. Von ihnen gaben 50 Prozent an, bereits digital belästigt worden zu sein. Weibliche Jugendliche sind dabei mit 52 Prozent etwas stärker gefährdet als männliche Jugendliche. Über jeden fünften wurden Unwahrheiten online verbreitet und private Nachrichten an unbefugte Dritte weitergegeben. Rund jedem zehnten Jugendlichen wurde entweder das Passwort und somit die Seite geknackt oder es wurde über ihn ein so genannter Fake-Account eingerichtet. Bei solchen Accounts gibt sich jemand für diesen Jugendlichen aus und stellt es so dar, als wäre er es wirklich.</p>
<p>Rund zehn Prozent der Befragten gab an, dass sie von Gleichaltrigen dazu gedrängt wurden, Nacktbilder von sich zu versenden. Rund jeder dritte Jugendliche nahm schon einmal an Sexting teil, also Texting (SMS oder Chat) mit eindeutigen Inhalten – entweder aktiv oder als ungefragter Empfänger solcher Nachrichten. Fast jeder fünfte Empfänger solcher Nachrichten hat diese ohne Erlaubnis weitergereicht.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><br />
</span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Links:</span></p>
<p><a title="Studie der Asssociated Press und MTV (PDF)" href="http://www.athinline.org/MTV-AP_Digital_Abuse_Study_Executive_Summary.pdf">Studie der Associated Press und MTV (PDF)</a></p>
<p><a title="Artikel auf CNet.com" href="http://news.cnet.com/8301-19518_3-10408453-238.html">Artikel auf CNet.com</a></p>
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		<title>Sicherheitslücke bei Facebook</title>
		<link>http://www.nabehr.de/2009/11/12/sicherheitslucke-bei-facebook/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 10:01:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Nach den Schlagzeilen über die Sicherheitslücken bei dem sozialen Netzwerk SchülerVZ, ist nun auch die Plattform Facebook betroffen. Schwedische Aktivisten haben fast 300 Gruppen übernommen, um so auf ein Sicherheitsproblem hinzuweisen. Die Gruppe mit dem Namen ‚Control Your Privacy’ wollte niemandem Schaden zufügen, sondern lediglich den Nutzern bewusst machen, wie einfach es ist, an private [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den Schlagzeilen über die Sicherheitslücken bei dem sozialen Netzwerk SchülerVZ, ist nun auch die Plattform Facebook betroffen. Schwedische Aktivisten haben fast 300 Gruppen übernommen, um so auf ein Sicherheitsproblem hinzuweisen. Die Gruppe mit dem Namen <em>‚Control Your Privacy’</em> wollte niemandem Schaden zufügen, sondern lediglich den Nutzern bewusst machen, wie einfach es ist, an private Daten zu kommen.</p>
<p>So haben sie Namen und Beschreibungen von insgesamt 289 Gruppen geändert, die keinen Administratoren hatten. Sie mussten sich hierfür nicht in das System hacken, sondern konnten sich problemlos selbst als Administratoren der Gruppen ernennen und so die Informationen abändern. Hätten die Aktivisten den Facebook-Nutzern schaden wollen, hätten sie harmlose Gruppen in beispielsweise eine Gruppe von Fans rechtsextremer Vereinigungen abändern können.</p>
<p>Der Sprecher von Facebook äußerte sich FOCUS Online gegenüber: <em>„Es gab keinen Hack und vertrauliche Informationen waren nicht gefährdet.“ </em>Die übernommenen Gruppen sollen nun alle gelöscht werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Links:</span></p>
<p><a title="Artikel auf Focus Online" href="http://www.focus.de/digital/internet/facebook-hunderte-gruppen-gekapert_aid_453190.html">Artikel auf Focus Online</a></p>
<p><a title="Artikel des Spiegel" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,660657,00.html">Artikel des Spiegel</a></p>
<p><a title="Meldung der AFP" href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5iYIz8Gzy8-hCmPdl8E9dzBI2M9NA">Meldung der AFP</a></p>
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		<title>Privatsphäre im Internet eine Frage der Generation</title>
		<link>http://www.nabehr.de/2009/10/02/privatsphaere-im-internet-eine-frage-der-generation/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 08:20:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Jugendliche geben private Daten ohne Bedenken im Internet preis. Je älter der Internetnutzer, desto besser schützt er die eigene Privatsphäre. Diese Vorurteile halten sich hartnäckig. Das amerikanische Forschungszentrum Pew Internet &#38; American Life Project widerlegt diese Thesen in einer neu vorgestellten Studie. Demnach schützen Digital Natives im Alter von 18 bis 24 Jahren (also Menschen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jugendliche geben private Daten ohne Bedenken im Internet preis. Je älter der Internetnutzer, desto besser schützt er die eigene Privatsphäre. Diese Vorurteile halten sich hartnäckig. Das amerikanische Forschungszentrum <em>Pew Internet &amp; American Life Project</em> widerlegt diese Thesen in einer neu vorgestellten Studie. Demnach schützen Digital Natives im Alter von 18 bis 24 Jahren (also Menschen, die zu einer Zeit aufgewachsen sind, als es Technologien wie Internet, Smartphones und MP3-Player bereits gab) ihre Daten besser als Digital Immigrants (Menschen, die diese Technologien erst im Erwachsenenalter kennen gelernt haben). Auch wenn junge Menschen tendenziell mehr Daten von sich angeben, so achten sie verstärkt darauf, wer Zugriff auf eben diese hat. Immerhin 66 Prozent der befragten Jugendlichen gab an, dass ihre privaten Seiten nur beschränkt sichtbar seien. Nur sechs Prozent geben ihren vollständigen Namen an. Von den erwachsenen Internetnutzern schränken lediglich 60 Prozent die Veröffentlichung ein.</p>
<p>Befragte aller Altersgruppen gaben an, wie wichtig es ihnen ist, dass sie die Möglichkeit für die Einschränkung der Datensichtbarkeit haben. Soziale Netzwerke, die diese Funktion nicht anbieten, werden gemieden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Links:</span></p>
<p><a title="Studie des Pew Internet &amp; American Life Projects" href="http://www.pewinternet.org/Media-Mentions/2009/Is-Online-Privacy-a-Generational-Issue.aspx">Studie des Pew Internet &amp; American Life Projects</a></p>
<p><a title="Artikel auf Wired.com" href="http://www.wired.com/geekdad/2009/10/is-online-privacy-a-generational-issue/">Artikel auf Wired.com</a></p>
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		<title>Münchner Wirtschaftstag 2009 fordert mehr Mut und Kreativität</title>
		<link>http://www.nabehr.de/2009/09/18/muenchner-wirtschaftstag-2009-fordert-mehr-mut-und-kreativitaet/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 10:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>München, 18.09.2009 &#8211; Am gestrigen Münchner Wirtschaftstag 2009 des Wirtschaftsbeirat Bayern ging es vor allem um die Frage, wie der Wirtschaftsstandort München noch weiter gestärkt werden kann. Rund 180 Teilnehmer auf dem Münchner Wirtschaftstag diskutierten und erarbeiteten in sechs Gruppen Vorschläge an die Politik. In den einleitenden Vorträgen beschrieben der Münchner CSU-Vorsitzende, Staatsminister a.D., Dr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>München, 18.09.2009 &#8211; Am gestrigen Münchner Wirtschaftstag 2009 des Wirtschaftsbeirat Bayern ging es vor allem um die Frage, wie der Wirtschaftsstandort München noch weiter gestärkt werden kann. Rund 180 Teilnehmer auf dem Münchner Wirtschaftstag diskutierten und erarbeiteten in sechs Gruppen Vorschläge an die Politik. In den einleitenden Vorträgen beschrieben der Münchner CSU-Vorsitzende, Staatsminister a.D., Dr. Otmar Bernhard, MdL und der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Bayerischen Landtag, Staatsminister a.D. Erwin Huber, MdL in welcher Situation die Münchner und die deutsche Wirtschaft in der augenblicklichen Krise ist. Erwin Huber forderte in diesem Zusammenhang u.a. eine stärkere Entlastung für Familienbetriebe bei der Erbschaftssteuer.</p>
<div id="attachment_771" class="wp-caption alignleft" style="width: 312px"><img class="size-full wp-image-771     " style="border: 0pt none; margin: 2px;" title="Erwin_Huber_Wirtschaftsbeirat_Bayern" src="http://www.nabehr.de/wp-content/uploads/2009/09/IMG_06311.jpg" alt="Erwin Huber fordert Entlastungen für Familienbetriebe" width="302" height="352" /><p class="wp-caption-text">Erwin Huber: &quot;Weniger Erbschaftssteuer für Familienbetriebe&quot;</p></div>
<p>Der Zukunftsforscher Gerd Gerken warnte die Teilnehmer des Münchner Wirtschaftstags vor der Einstellung, dass man nach de Krise weitermachen könne, wie vor der Krise. Im Gegenteil: Die Wirtschafts hat sich bereits radikal verändert, aber die meisten wirtschaftlich handelnden betrachten die Vorgänge noch immer nur aus dem Blickwinkel der Betriebswirtschaft.</p>
<p>Die große Gefahr steckt aber in der verborgenen Krise, die sich in drei wesentlichen Entwicklungen manifestiere:</p>
<ul>
<li><strong>Die wachsende Komplexität </strong>(zunehmende Unübersichtlichkeit)</li>
<li><strong>Die wachsende Kontingenz </strong>(springende Willkür)</li>
<li><strong>Die wachsende Kinetik </strong>(selbstbeschleunigung von Handlungen)</li>
</ul>
<p>Die drei Entwicklungen beschreiben eine<strong> teleopoetische Krise</strong> in der wir uns bereits befinden.</p>
<p>Gerken geht davon aus, dass die Ratio-Logik in der Wirtschaft künftig obsolet wird. Vielmehr ist nur durch Mut, kreative Willkür und durch das Vorausahnen von Trends ein neues Wachstum möglich.</p>
<p>Gier steht im Gegensatz zu Mut. Unternehmer müssen wieder mutig sein und die Dinge schaffen, die sie sich erträumen. Wieder Visionen entwickeln und diese umsetzen. Sie müssen die Realität durch ihr Bewußtsein verändern &#8211; und das gehe schnell und sehr wirkungsvoll.</p>
<p>Auf der abschließenden Podiumsdiskussion diskutierten Gerd Gerken, der Mittelständler Dr. Eberhard Sasse (Dr. Sasse AG), Sparkassen-Chef Harald Strötgen und Metzgermeister und Stadtrat Geord Schlagbauer über die aktuelle Situation und die Entwicklung des Standorts München. Moderiert wurde die Runde vom ARD-Korrespondenten Peter Althammer (BR). Die Teilnehmer forderten eine verbesserte Bildung und Ausbildung, mehr Bürokratieabbau sowie mehr Mut und Unternehmergeist:</p>
<p>Eberhard Sasse: <em>&#8221; Man muß zeigen, wer die Unternehmer in München sind und was sie alles für diesen Standort leisten. München darf nicht nur als Bussi-Bussi- und Schickeriastandort mit ein paar Großkonzernen gelten.&#8221;</em></p>
<p>Georg Schlagbauer: <em>&#8221; Die Hauptschule muß gefördert werden! Hier wird wirtschaftliches Denken gelehrt. Die Unternehmen müssen sich aber auch einbringen und die jungen Leute für die Handwerksberufe begeistern, damit mit uns nicht irgendwann die Fachkräfte ausgehen. &#8220;</em></p>
<p><em>Harald Strötgen: &#8221; Man muss aus den Fehlern lernen, aus mangelnder Demut und aus der Gier nach immer mehr. Wir hier in München </em><em>sind dabei noch </em><em>ungewöhnlich privilligiert. Als Firmen müssen wir nun auf die Feminisierung der Arbeitswelt reagieren und rechtzeitig Betreuungsmöglichkeiten für Kinder ausbauen.&#8221;</em></p>
<p><em>Gerd Gerken: &#8221; Teleopoese ist der Megatrend der kommenden 20 Jahre. Wir müssen uns immer wieder selbst überraschen und ständig Neues erdenken. Wir müssen auch die Fenster nach Amerika und Asien aufmachen und sehen, wie kreativ man dort ist. Kollektives Unternehmertum ist gefragt.&#8221;</em></p>
<div id="attachment_775" class="wp-caption aligncenter" style="width: 670px"><img class="size-full wp-image-775  " style="margin: 10px 2px;" title="Wirtschaftsbeirat_Bayern_Münchner_Wirtschaftstag_2009_Podium" src="http://www.nabehr.de/wp-content/uploads/2009/09/IMG_0652.jpg" alt="H. Strötgen, Dr. Sasse, Moderator P. Althammer, G. Schlagbauer, G. Gerken (vlnr)" width="660" height="406" /><p class="wp-caption-text">Das Podium auf dem Münchner Wirtschaftstag: Harald Strötgen, Dr. Eberhard Sasse, Moderator Peter Althammer, Georg Schlagbauer, Gerd Gerken (vlnr)</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Links:</p>
<p><a href="http://www.wbu.de/10/1,,,0.php" target="_blank">Wirtschaftsbeirat</a></p>
<p><a href="http://www.gerd-gerken.com/" target="_blank">Gerd Gerken</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>MeinVZ hat die zufriedensten Mitglieder</title>
		<link>http://www.nabehr.de/2009/08/24/meinvz-hat-die-zufriedensten-mitglieder/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 08:22:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mit der Note 2,02 wählten Mitglieder sozialer Netzwerke MeinVZ auf den ersten Platz, so eine aktuelle Untersuchung von Kundenmonitor Deutschland. Die Plattform Wer-kennt-wen.de folgt mit 2,26 dicht auf der Beliebtheitsskala. Das StudiVZ erzielt die Note 2,55 und das Business-Netzwerk Xing bildet mit 2,61 das Schlusslicht.</p>
<p>Im Detail werden die einzelnen Netzwerke jedoch sehr unterschiedlich bewertet. Zahlende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Note 2,02 wählten Mitglieder sozialer Netzwerke MeinVZ auf den ersten Platz, so eine aktuelle Untersuchung von Kundenmonitor Deutschland. Die Plattform Wer-kennt-wen.de folgt mit 2,26 dicht auf der Beliebtheitsskala. Das StudiVZ erzielt die Note 2,55 und das Business-Netzwerk Xing bildet mit 2,61 das Schlusslicht.</p>
<p>Im Detail werden die einzelnen Netzwerke jedoch sehr unterschiedlich bewertet. Zahlende Kunden der Seiten Xing und Stayfriends seien demnach deutlich zufriedener als Mitglieder mit kostenlosen Accounts. Auf diesen beiden Seiten fühlen sich die Befragten auch deutlich seltener von anderen Mitgliedern belästigt als in anderen sozialen Netzwerken.</p>
<p>Bei der Frage nach Datensicherheit und personalisierter Werbung zeigen die deutschen Internetnutzer noch große Zweifel: beinahe jeder Dritte gab an, dass er davon ausgehe, dass seine Daten eher nicht und überhaupt nicht sicher seien. Bei StudiVZ-Nutzern sind es sogar die Hälfte der Befragten. Trotz dieser Bedenken, geben 80% ihren Nachnamen an, 69% ihr Geburtsdatum, 21% die eigene Adresse und immerhin noch 13% die eigene Telefonnummer.</p>
<p>Rund 65% der befragten Nutzer lehne personalisierte Werbung ab.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Links:</span></p>
<p><a title="Studie von Kundenmonitor Deutschland" href="http://www.servicebarometer.com/kundenmonitor/km_presse/km_pressemitteilungen.jsp">Studie von Kundenmonitor Deutschland</a></p>
<p><a title="Artikel auf Horizont.Net" href="http://www.horizont.net/aktuell/digital/pages/protected/Soziale-Netzwerke-MeinVZ-deklassiert-Xing--Grosse-Abneigung-gegen-personalisierte-Werbung_86567.html?openbox=0">Artikel auf Horizont.Net</a></p>
<p><a title="Artikel auf Meedia.de" href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/meinvz-hat-die-zufriedensten-mitglieder_100022707.html?tx_ttnews[backPid]=23&amp;cHash=d8933a1ce7">Artikel auf Meedia.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Käufer: Die sechs Verhaltensmuster in der Krise</title>
		<link>http://www.nabehr.de/2009/07/29/kaufer-die-sechs-verhaltensmuster-in-der-krise/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 08:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In Krisen reagiert jeder Mensch anders, auch in dem Bereich Konsum. Das Marktforschungsunternehmen TNS Infratest hat in einer aktuellen Studie mit dem NeedScope Modell die verschiedenen Verhaltensmuster analysiert und sechs Krisentypen identifiziert: den Rebell, den Herrscher, den Experten, den Beschützer, den Helfer und den Freigeist.</p>

Der Rebell ist unkonventionell und sieht die Krise als Chance bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Krisen reagiert jeder Mensch anders, auch in dem Bereich Konsum. Das Marktforschungsunternehmen TNS Infratest hat in einer aktuellen Studie mit dem NeedScope Modell die verschiedenen Verhaltensmuster analysiert und sechs Krisentypen identifiziert: den Rebell, den Herrscher, den Experten, den Beschützer, den Helfer und den Freigeist.</p>
<ul>
<li>Der Rebell ist unkonventionell und sieht die Krise als Chance bei Käufen zu profitieren, zu Not auch auf Kosten anderer.</li>
<li>Der Herrscher leistet sich in der Krise zwar weniger Luxus, bleibt aber seinem Qualitätsanspruch treu. Die Marke sollte sich hier zuversichtlich zeigen und dem Konsumenten das Gefühl geben, sich eine Belohnung verdient zu haben.</li>
<li>Der Experte möchte möglichst viele Informationen zu dem Produkt bekommen, um vergleichen zu können und das für ihn passende zu finden. Die Marke sollte also ihren Mehrwert deutlich kommunizieren.</li>
<li>Der Beschützer bereitet sich in Krisenzeiten auf das Schlimmste vor. Die Marke sollte ihm daher Verständnis und Schutz signalisieren.</li>
<li>Der Helfer denkt sowohl an sich selbst als auch an andere. Die für ihn ansprechende Marke sollte Gemeinsamkeit und Hilfsbereitschaft kommunizieren.</li>
<li>Der Freigeist verdrängt die Krise und hofft auf ein schnelles Ende. Marken, die Ablenkung versprechen, sprechen ihn an.</li>
</ul>
<p><em>„Die Analyse der Krisentypen und der Bedürfnisse dieser Konsumenten in Abstimmung mit der Markenpositionierung, bietet neue Möglichkeiten für zielgerichtete Vermarktungsstrategien. Das NeedScope Modell schafft für jede Marke eine individuelle Möglichkeit, seine Markenposition zu analysieren und durch entsprechende Anpassung des Marketing-Mixes, die Resonanz beim Verbraucher in der Rezession zu erhöhen“,</em> so Sonja Löffler, Leiterin Brand Strategy bei TNS Infratest.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Links:</span></p>
<p><a title="Studie der TNS Infratest" href="http://www.tns-infratest.com/presse/presseinformation.asp?prID=708&amp;message=Die%20Krisentypen%20in%20der%20Rezession">Studie TNS Infratest</a></p>
<p><a title="Artikel der Absatzwirtschaft" href="http://www.absatzwirtschaft.de/Content/Marketingstrategie/News/_pv/_p/1003002/_t/ft/_b/68420/default.aspx/konsumenten-entwickeln-individuelle-konsumstrategien.html">Artikel der Absatzwirtschaft</a></p>
<p><a title="Artikel auf MarktForschung.de" href="http://www.marktforschung.de/information/nachrichten/marktforschung/die-krisentypen-in-der-rezession-tns-infratest-identifiziert-sechs-verschiedene-konsumententypen-in-der-krise/">Artikel auf MarktForschung.de</a></p>
<p><a title="Artikel auf Marketing-Boerse.de" href="http://www.marketing-boerse.de/News/details/Die-Krisentypen-in-der-Rezession/17428">Artikel auf Marketing-Boerse.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schneller Autoverleih &#8211; Sommerloch-Shootingstar Ulla Schmidt schon bei Sixt.de</title>
		<link>http://www.nabehr.de/2009/07/27/schneller-autoverleih-sommerloch-shootingstar-ulla-schmidt-schon-bei-sixt-de/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 16:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Autoverleiher Sixt ist bekannt für witzige Werbeplakate und hat schon öfters Prominente auf die Schippe genommen, zum Beispiel Angela Merkel (&#8220;Lust auf eine neue Frisur &#8211; mieten Sie sich ein Cabrio&#8221;). Nun trifft es Ulla Schmidt, die wohl mit ihrer CO2-Aktion nicht nur das Ozon-, sondern auch das Sommerloch noch ordentlich befüllen wird. Auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Autoverleiher Sixt ist bekannt für witzige Werbeplakate und hat schon öfters Prominente auf die Schippe genommen, zum Beispiel Angela Merkel (&#8220;Lust auf eine neue Frisur &#8211; mieten Sie sich ein Cabrio&#8221;). Nun trifft es Ulla Schmidt, die wohl mit ihrer CO2-Aktion nicht nur das Ozon-, sondern auch das Sommerloch noch ordentlich befüllen wird. Auf der Website des Autoverleihs findet sich seit heute der &#8220;gut gemeinte&#8221; Hinweis an die Ministerin: &#8220;Mit dem Dienstwagen in den Urlaub? Es gibt Sixt doch auch in Alicante!&#8221;.</p>
<div id="attachment_477" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-477" href="http://www.nabehr.de/2009/07/27/schneller-autoverleih-sommerloch-shootingstar-ulla-schmidt-schon-bei-sixt-de/bild-9/"><img class="size-medium wp-image-477" title="Sixt-Webseite" src="http://www.nabehr.de/wp-content/uploads/2009/07/Bild-9-300x242.png" alt="Sixt-Webseite mit Ministerin Motiv" width="300" height="242" /></a><p class="wp-caption-text">Sixt-Webseite mit Ministerin Motiv</p></div>
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		<title>That&#8217;s the way it is</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 08:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
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		<description><![CDATA[Walter Cronkite &#8211; &#8220;the most trusted man&#8221; ist tot
<p>Walter Cronkite, legendärer TV Journalist des amerikanischen Fernsehsenders CBS, ist am Freitag im Alter von 92 Jahren gestorben.</p>
<p>Seine größten Erfolge feierte Walter Cronkite als Moderator der CBS Evening News. Zwischen 1962 und 1981 berichtete &#8220;Uncle Walter&#8221;, wie er liebevoll genannt wurde, von den größten Ereignissen der amerikanischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Walter Cronkite &#8211; &#8220;the most trusted man&#8221; ist tot</strong></h3>
<p>Walter Cronkite, legendärer TV Journalist des amerikanischen Fernsehsenders CBS, ist am Freitag im Alter von 92 Jahren gestorben.</p>
<p>Seine größten Erfolge feierte Walter Cronkite als Moderator der <em>CBS Evening News</em>. Zwischen 1962 und 1981 berichtete &#8220;Uncle Walter&#8221;, wie er liebevoll genannt wurde, von den größten Ereignissen der amerikanischen Geschichte. Ob die Ermordung von Präsident John F. Kennedy, die Mondlandung, der Vietnamkrieg, für den er vor Ort informiert hat oder der Watergate-Skandal – Cronkite hat die amerikanische Nachrichtenwelt geprägt. Jede seiner Sendungen beendete er mit dem Satz „That&#8217;s the way it is“ und die Menschen glaubten ihn. In einer Umfrage im Jahr 1972 wurde Walter Cronkite zu Amerikas vertrauenswürdigsten Mann gewählt. Präsident Obama sagte nach dem Tod von Walter Cronkite:<em> </em></p>
<p><em>&#8220;Walter was always more than just an anchor. He was someone we could trust to guide us through the most important issues of the day; a voice of certainty in an uncertain world. He was family. He invited us to believe in him, and he never let us down. This country has lost an icon and a dear friend, and he will be truly missed.&#8221;</em></p>
<p>That&#8217;s the way it is.</p>
<div id="attachment_432" class="wp-caption aligncenter" style="width: 254px"><a href="http://www.cbsnews.com/stories/2009/07/17/eveningnews/main5170556.shtml?tag=cbsContent;cbsCarousel"><img class="size-full wp-image-432" title="Walter_Cronkite_CBS" src="http://www.nabehr.de/wp-content/uploads/2009/07/walter_cronkite_cbs.jpg" alt="Walter Cronkite, TV-Journalist des Senders CBS" width="244" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Walter Cronkite, TV-Journalist  Foto: CBS</p></div>
<p><span style="text-decoration: underline;">Links:</span></p>
<p><a title="Nachruf bei CBS" href="http://www.cbsnews.com/stories/2009/07/17/eveningnews/main5170556.shtml?tag=cbsContent;cbsCarousel">Nachruf bei CBS</a></p>
<p><a title="Nachruf der F.A.Z." href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E75D600495CB84C7C983EFC29B7E09865~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_feuilleton">Nachruf der F.A.Z. </a></p>
<p><a title="Nachruf des Spiegel" href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,636880,00.html">Nachruf des Spiegels</a></p>
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		<title>Vertrauen, Kommunikation und Controlling</title>
		<link>http://www.nabehr.de/2009/06/18/vertrauen-kommunikation-und-controlling-pmg-forumbmw-welt/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 20:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg E. Allgäuer]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die PMG Presse Monitor lud heute Kommunikationsexperten und Kunden zur Diskussionveranstaltung in die BMW Welt nach München.</p>
<p>Unter der Leitung von ARD-Dauerbrenner Sven Kuntze diskutierten Prof. Dr. Günter Bentele von der Uni Leipzig, PMG-Analyst Andree Blumhoff, Christian Kroos, Leiter externe Kommunikation der Allianz SE und Dr. Jörg E. Allgäuer (HVB), Autor des Buchs &#8220;Vertrauensmanagement: Kontrolle ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die <a href="http://www.pressemonitor.de/" target="_blank">PMG</a> Presse Monitor lud heute Kommunikationsexperten und Kunden zur Diskussionveranstaltung in die BMW Welt nach München.</strong></p>
<p>Unter der Leitung von ARD-Dauerbrenner <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sven_Kuntze" target="_blank">Sven Kuntze</a> diskutierten Prof. Dr. Günter Bentele von der <a href="http://www.zv.uni-leipzig.de/" target="_blank">Uni Leipzig</a>, PMG-Analyst Andree Blumhoff, Christian Kroos, Leiter externe Kommunikation der <a href="http://www.allianz.com/de/index.html" target="_blank">Allianz SE</a> und Dr. Jörg E. Allgäuer (HVB), Autor des Buchs <a href="http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8259539/joerg_e_allgaeuer_vertrauensmanagement_kontrolle_ist_gut_vertrauen_ist_besser_3980867811.html" target="_blank">&#8220;Vertrauensmanagement: Kontrolle ist gut &#8211; Vertrauen ist besser&#8221;</a> über die Themen Medienbeobachtung und Kommunikations-Controlling.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_299" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-299" style="border: 1px solid black; margin: 4px;" title="Prof._Bentele_Dr._Allgaeuer_Kroos_Kuntze" src="http://www.nabehr.de/wp-content/uploads/2009/06/img_8784-300x225.jpg" alt="PMG Forum: Prof. Bentele, Dr. Allgäuer, Christian Kroos und Sven Kuntze" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">PMG Forum: Prof. Bentele, Dr. Allgäuer, Christian Kroos und Sven Kuntze</p></div>
<p>Medienresonanzanalysen gibt es seit rund 15 Jahren. Die Methoden ändern sich ständig und müssen auch an die sich wandelnde Medienlandschaft angepasst werden. Kommunikations-Controlling wird in jedem Unternehmen anders gehandhabt.<em> &#8220;Kommunikations-Contolling bedeutet bei manchen Unternehmen noch, dass der Pressesprecher zwei Mal im Jahr mit den gesammelten Presseausschnitten zum Chef geht&#8221;</em>, so Prof. Bentele. Wichtig ist heute aber, dass das Unternehmen die Analyse der Medien ernst nimmt und in die tägliche Arbeit einfließen läßt. Christian Kroos: <em>&#8220;Beim Kommunikations-Controlling gehört auch eine Portion Bauchgefühl dazu. Die Analyse muß auch intern gelebt werden.&#8221;</em></p>
<p>Die Teilnehmer stellen fest, dass sich die Kommunikationskultur insgesamt verändert hat. Das Tempo bestimmt immer mehr die Berichterstattung &#8211; auch und gerade durch Online-Medien forciert. Zusätzlich erschweren Impulsveranstaltungen die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Journalisten. Wärend die einen ihre Informationen an den Mann bringen möchten, sind die Journalisten auf der Suche nach einer &#8220;Story&#8221;. Prof. Bentele: <em>&#8220;Die Unternehmen wollen Konsistenz in der Berichterstattung, die Journalisten suchen Konflikte. Das ist ein ewiger Kampf und der hat auch sportliche Momente&#8221;</em>. Fehler in der Berichterstattung kommen heute häufiger vor, auch aufgrund der Schnelligkeit der Berichterstattung; aber sie haben heute eine andere Bedeutung, als zu analogen Zeiten &#8211; <em>&#8220;Das Netz vergisst nie!</em>&#8220;.</p>
<p>Für die Medienbeobachtung und -analyse ebenfalls erschwerend ist die Tatsache, dass die Medienlandschaft immer partikularer wird. Und selbst im Unternehmen müssen Medien für die unterschiedlichsten Stakeholder ausgewertet werden. <em>&#8220;Wer liest was? Der CEO liest andere Medien, als die Mitarbeiter. Das muss bei der Auswertung berücksichtigt werden&#8221;</em>, so Jörg E.Allgäuer.</p>
<p>Auch das Thema Vertrauen in der Krise wurde diskutiert. Es wurde deutlich, dass es nicht genügt Transparenz zu schaffen, wenn eine Krisensituation vorliegt. Transparenz sollte dauerhaft gelebt werden. Von Vertrauenskrise wird in diesen Wochen häufig gesprochen. Was versteht man aber darunter als Unternehmen? Als Kunde? Ist es Vertrauenskrise, dass das Unternehmen, z.B. die Banken generell nicht mehr sicher sind? Oder ist Vertrauenskrise die Befürchtung des Kunden, dass die Bank bei einer Empfehlung nur an sich selbst denkt und nicht an den Kunden? Vertrauen ist ein flüchtiges Gut. Wenn es einmal gestört ist, dauert es lange bis ein Unternehmen es mit Hilfe von Kommunikation wieder aufgebaut hat. Als ultima ratio bleibt dann oft nur noch die <em>weiße Weste</em> durch eine Namensänderung.</p>
<p>Am Ende der Veranstaltung wird auch die mediale Bedeutung oder eben Nichtbedeutung von Blogs und Twitter angesprochen. <em>&#8220;Es sind da schon unglaubliche Banalitäten zu finden&#8221;</em>. Unternehmen sollten versuchen, eine offene Kommunikation zu leben, die interne und externe Zielgruppen anspricht und keinesfalls kritische Beiträge zensieren. Nur wer auch kritische Stimmen ernst nimmt, kann Vertrauen wiedererlangen.</p>
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