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PR-Rat: Richtlinien für Schleichwerbung im Web

Blogger, die eine große Leserschaft begeistern, haben die Möglichkeit bestimmte Produkte zu bewerben oder sie negativ darzustellen. Viele Unternehmen haben dies erkannt und bezahlen die Blog-Autoren für die verdeckte Werbung. Der Deutsche Rat für Public Relations fordert nun Regeln und Richtlinien für diese Marketingmaßnahmen.

Der Deutsche Rat für Public Relations hat laut einem Artikel der Werben & Verkaufen Transparenzregeln entworfen, die den Einsatz von Schleichwerbung in Blogs und Internetforen einschränkt und reguliert. Dieser Entwurf wird bei der Mitgliederversammlung am 26. Februar vorgelegt und schließlich darüber entschieden. So ist die Grundregel des PR-Rat, dass Blogger offen legen müssen, falls sie für eine positive Meinung im Internet bezahlt werden. Falls Interessensgruppen oder Verbände zur geheimen Schleichwerbung aufrufen, sollen diese geächtet werden. Auch anonyme Leserbriefe, die für ein bestimmtes Unternehmen werben und von diesem autorisiert wurden, sollen in Zukunft nicht mehr gängig sein. Virale Mysteryspiele, die damit spielen, dass eben erst nach einem gewissen Zeitraum aufgedeckt wird, wer hinter der Kampagne steht, sollen von den Regeln des PR-Rats ausgeschlossen werden.

Alexander Güttler, Präsident des Deutschen Rates für Public Relations: „Die Regelungen sollen Verstöße gegen die Absenderklarheit ahnden, aber auch pragmatisch die positiv gelebte Wirklichkeit im Internet berücksichtigen. Eine Kontrolle aller Vorgänge im Internet ist in der Praxis natürlich kaum möglich. Gerade für Agenturen dürfte aber die Sanktion in Form einer öffentlichen Mahnung intransparentes Verhalten zügeln.“

Links:

Artikel der Werben & Verkaufen

Deutscher Rat für Public Relations

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